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Brennstoffhandel mit Tradition


Moritz Caspar gründete 1888 im nahen Wölfnitz sein erstes Fuhrgeschäft.

1895 siedelte er sich ein Stück höher in Altgorbitz an und erhielt die Gewerbeerlaubnis für Kohletransporte. Mit dem Pferdefuhrwerk ging er auf Tour. 

Sohn Paul übernahm 1908 das väterliche Geschäft. Die Pferde zogen nicht nur Holz und Kohle, sondern auch Schüttgüter, Baustoffe, Ziegel, Asche und Schutt. Zusätzlich gab es noch eine Kutsche für Hochzeitsfahrten.

Kurze Zeit später begann das technische Zeitalter im Hause Caspar, ein LKW wurde angeschafft. Die Firma gehörte zu den ersten Dresdner Firmen, die damals einen Lastwagen hatten, und waren fortan schneller und flexibler. 

Die Zwanziger Jahre mit Inflation und Wirtschaftskrise waren geprägt von Aufschwung und Krise. Das bekam auch Erhard Caspar zu spüren, als er Ende der zwanziger Jahre in dritter Generation die Nachfolge antrat.

Die schwerste Zeit für das Unternehmen begann nach Kriegsende 1945. Das einzig verbliebene Auto konfiszierten die sowjetischen Besatzer. Irgendwie gelang es, aus zwei kaputten LKWs wieder einen fahrbereiten zusammenzubauen.

Als Erhard Caspar 1957 verstarb, hielt Ehefrau Gertrud bis 1975 die Geschicke der Firma in den Händen.
Danach gab es den vierten Generationswechsel. Sohn Manfred, schon viele Jahre an der Seite der Mutter gearbeitet hat, wurde neuer Inhaber. 

Zehn Jahre fuhr er Kohle aus und übernahm Lohnfuhren für
unterschiedliche Unternehmen der Region. 1985 starb Manfred Caspar. Ehefrau Marianne führte die folgenden zehn Jahre das Geschäft, bis sie es in Januar 1996 an Sohn Thomas übergab.

Der moderne, tipptopp gepflegte Fahrzeugfuhrpark mit dem Namenszug der Firma ist täglich im Einsatz und steht für ein alteingesessenes, solides Familienunternehmen in Dresden, das in fünfter Generation geführt wird.